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27.07.2026
07:30 Uhr
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Soll ein elektronischer Geocache oder Umweltsensor 10 Jahre batteriebetrieben in der Wildnis überleben, muss man tief in die Low-Power-Trickkiste greifen.

Für so manches Gerät an abgelegenen Standorten ohne Stromanschluss oder Sonne möchte man eine möglichst lange Lebens- und Betriebszeit ohne dauernde Batterie oder Akkuwechsel erzielen, um Wartungsaufwand und Kosten zu minimieren. In einem batteriebetriebenen Kontext sollte ein Gerät dafür in der Regel nur eine begrenzte Zeit aktiv sein. Es gibt zwei typische Anwendungsfälle:
Für den letzteren Anwendungsfall könnte man auch an einen Geräteschalter verwenden, der die Elektronik physisch von der Batterie trennt. Aber das wäre ja wie im letzten Jahrhundert. Und oft wird auch vergessen, das Gerät auszuschalten, sodass spätestens dann die Batterie schnell leer ist. Wie wir sehen werden, kann man den Stromverbrauch aber bis zu einem Punkt minimieren, an dem er deutlich niedriger ist als der Selbstentladestrom einer Batterie. Das ist dann fast so gut wie das Trennen der Elektronik von der Batterie.
Welche Mikrocontroller-Familie (MCU) man für solche Anwendungen einsetzen sollte, hängt stark davon ab, was die MCU können soll. Wenn sie keine rechenintensiven Aufgaben erledigen muss und man kein WLAN oder Bluetooth benötigt, bieten sich die stromsparenden AVR-MCUs an, die sich mit der Arduino-IDE programmieren lassen.